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Re:amaze Preise 2026: 29 $ pro Kopf oder 59 $ für alle

Re:amaze Preise 2026 im Faktencheck: Per-Seat ab 29 $ oder Starter ab 59 $, dazu die Kosten für SMS, Voice, KI-Limits und Enterprise. Mit DSGVO-Einordnung für E-Commerce-Teams im DACH-Raum.

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By Johannes Mansbart

CEO & Co-Founder, chatarmin.com

Zuletzt geändert: June 10, 2026

Vergleiche

☝️ Das Wichtigste in Kürze

  • Zwei Abrechnungsmodelle: Per-Seat (29–69 $ pro User/Monat für Basic, Pro, Plus) oder der Starter-Tarif (59 $ pauschal, unbegrenzte User, maximal 500 Konversationen). Re:amaze rechnet in US-Dollar ab.
  • Der Classic Chat Mode ist nur im teuersten Plus-Plan (69 $) verfügbar. Viele Teams wollen genau diese asynchrone Variante und landen dadurch im Top-Tarif.
  • SMS und Voice sind ab Pro als Integration dabei, die Versandkosten laufen separat über Drittanbieter wie Twilio. Die KI-Funktionen sind in Beta und pro User gedeckelt (20 / 50 / 100 Resolutions).
  • Stärke ist die Shopify-Integration (4,8/5 auf Capterra), Schwächen nennen Reviews bei der Suche, der iOS-App und dem Knowledge-Base-Editor.
  • Re:amaze hostet primär in den USA und ist nicht HIPAA-konform. DPA-Verträge gibt es auf Anfrage, die Dokumentation der Datenverarbeitung liegt bei dir.

Bei den Re:amaze Preisen zahlen zwei gleich große Teams oft völlig unterschiedliche Beträge. Der Grund ist eine Grundsatzentscheidung: Re:amaze rechnet entweder pro Agent oder pauschal pro Monat ab. Das eine Modell startet bei 29 $ pro Kopf, das andere bei 59 $ für unbegrenzt viele User. Je nachdem, welches du wählst, entwickelt sich deine Rechnung in eine andere Richtung. Dieser Artikel rechnet beide Modelle durch und zeigt, wo die Kosten sitzen, die auf der Preisseite leicht zu übersehen sind.

Die zwei Abrechnungsmodelle: Per-Seat oder Pauschale

Re:amaze trennt die Preise in zwei Logiken. Beim Per-Seat-Modell zahlst du pro Agent, der das Tool nutzt. Es gibt drei Pläne: Basic für 29 $, Pro für 49 $ und Plus für 69 $, jeweils pro User und Monat. Bei jährlicher Zahlung sparst du laut Re:amaze und übereinstimmenden Drittquellen rund 10 %.

Daneben steht das Starter-Modell: 59 $ pauschal pro Monat für unbegrenzt viele User. Der Haken ist ein hartes Limit von 500 beantworteten Konversationen pro Monat. Re:amaze definiert eine aktive Konversation als jeden Vorgang mit mindestens einer kundenseitigen Antwort, egal ob von einem Agent, einem Chatbot oder einem Autoresponder. Über diesem Limit greift die volumenbasierte Staffel, die Re:amaze in der eigenen Hilfe als Starter, Volume Pro und Volume Plus führt.

Re:amaze rechnet durchgängig in US-Dollar ab. Für DACH-Shops heißt das konkret: Der Euro-Betrag auf der Kreditkartenabrechnung schwankt mit dem Wechselkurs, und je nach Karte kommen Fremdwährungsgebühren obendrauf. Du findest die Modelle gegenübergestellt auf der offiziellen Preisseite von Re:amaze.

Was Per-Seat in der Praxis kostet

Beim Per-Seat-Modell wächst die Rechnung linear mit der Teamgröße. Jeder zusätzliche Agent kostet exakt den Planpreis, ohne Mengenrabatt und ohne Staffelung. Für ein wachsendes E-Commerce-Team sieht das so aus:

Teamgröße Basic (29 $) Pro (49 $) Plus (69 $)
1 Agent 29 $ 49 $ 69 $
5 Agents 145 $ 245 $ 345 $
10 Agents 290 $ 490 $ 690 $
15 Agents 435 $ 735 $ 1.035 $

Der wichtigste Punkt steckt im Wechsel von Basic auf Pro. Die 20 $ Aufpreis pro Kopf schalten Multi-Brand-Support, die SMS- und Voice-Integration sowie eine eigene Domain für dein Hilfecenter frei. Multi-Brand führt Re:amaze als Pro-Feature, das sich laut Anbieter auch als Add-on zu einem Basic-Plan dazubuchen lässt. Für Shopify-Händler mit mehreren Shops landet die Kalkulation in der Praxis trotzdem schnell bei 49 $ pro Kopf.

Der $59-Starter: wann er passt und wann er kippt

Der Starter-Tarif klingt nach einem Schnäppchen. Für ein bestimmtes Profil ist er das auch. Er passt, wenn dein Team größer ist als dein Ticketvolumen, etwa weil Gründer, Produktmanagement und Logistik alle gelegentlich in die Inbox schauen. Er passt außerdem, solange du stabil unter rund 400 Konversationen pro Monat bleibst und weder Multi-Brand noch SMS oder Voice brauchst.

Zum Problem wird der Starter genau am 500er-Limit. Wenn dein Volumen darüber klettert, wirst du ins Per-Seat-Modell gedrängt. Dieser Wechsel verändert die gesamte Kostenlogik auf einen Schlag. Im schlechtesten Fall passiert das mitten in der Hochsaison, wenn die Tickets ohnehin explodieren. Mein Take: Rechne dein durchschnittliches Ticketvolumen der letzten drei Monate. Liegst du stabil unter 400, ist der Starter solide. Schwankst du zwischen 300 und 600, ist Per-Seat planbarer, auch wenn es pro Monat mehr kostet. Wie stark Support-Kosten in Spitzen ausschlagen, zeigt sich besonders im Peak-Season-Management.

Classic Chat Mode: das Feature im teuersten Plan

Re:amaze kennt zwei Chat-Modi. Der Real Time Chat funktioniert wie WhatsApp, dein Kunde erwartet sofort eine Antwort. Der Classic Chat Mode ist asynchron, eher wie E-Mail im Chat-Fenster, und nimmt den Druck zur Sofortreaktion raus. Viele Support-Teams bevorzugen genau diese asynchrone Variante, weil sie für ruhigere Antwortqualität und weniger Stress bei den Agents sorgt.

Der Classic Chat Mode ist allerdings erst ab dem Plus-Plan für 69 $ verfügbar. Heißt konkret: Ein Team, das nur wegen dieses einen Features im teuersten Tarif landet, zahlt pro Agent 40 $ mehr als im Basic-Plan. Bei zehn Agents sind das 400 $ Aufpreis pro Monat und 4.800 $ im Jahr, für eine Chat-Variante, die bei vielen Helpdesks Standard ist. Das ist ein Kostentreiber, den du auf der reinen Plan-Tabelle nicht sofort siehst.

SMS, Voice und KI: wo „inklusive" etwas anderes heißt

Ab dem Pro-Plan steht auf der Feature-Liste „SMS & Voice Integration". Das klingt, als wäre Telefon- und SMS-Support im Preis enthalten. Gemeint ist die Anbindung. Re:amaze liefert die Integration, also die Möglichkeit, SMS und Voice ins Dashboard einzubinden. Die tatsächlichen Kosten pro Nachricht und pro Gesprächsminute laufen über Drittanbieter wie Twilio und werden separat abgerechnet. Für einen D2C-Shop, der aktiv per SMS kommuniziert, kommt da je nach Volumen ein eigener Posten obendrauf. Für DACH-Shops relativiert sich dieser Posten, weil SMS im Support hier kaum eine Rolle spielt. Der Kanal, über den deine Kunden tatsächlich schreiben, ist WhatsApp. Den bietet Re:amaze nicht als nativen Kanal an.

Ähnlich gelagert ist das Thema KI. Re:amaze hat KI-Funktionen für Antwortvorschläge, Zusammenfassungen und einen KI-Agenten. Sie laufen laut Anbieter auf GPT-Modellen und stecken noch im Beta-Stadium. Wichtig für die Kalkulation: Die KI-Resolutions sind pro User gedeckelt. Laut Shopify-App-Store-Listing und Drittquellen sind es 20 pro User im Basic, 50 im Pro und 100 im Plus pro Monat. Wer stark auf Automatisierung setzt, stößt mit diesen Limits schnell an die Grenze. Die KI assistiert hier vor allem den Agents, statt Tickets eigenständig abzuschließen. Wie ein Setup aussieht, in dem KI-Agenten Tickets eigenständig bearbeiten, ist ein eigener Vergleichspunkt.

Was Shopify-Händler an Re:amaze schätzen und wo es hakt

Die Shopify-Integration ist der stärkste Punkt. Bestellstatus direkt im Chat einsehen, Refunds auslösen, Kundendaten sofort griffbereit. Genau das wird in verifizierten Capterra- und G2-Reviews am häufigsten gelobt. Dazu kommt die Cues-Funktion, die proaktive Nachrichten basierend auf dem Verhalten des Besuchers verschickt, etwa wenn jemand im Checkout hängen bleibt. Für kleine Teams mit niedrigem Volumen ist der Starter-Tarif ein faires Angebot, weil wenige Helpdesks unbegrenzte User für 59 $ bieten.

Auf der anderen Seite berichten Nutzer regelmäßig von Schwächen. Die Suche in älteren Tickets gilt als ausbaufähig. Die iOS-App kassiert in Shopify-App-Store-Reviews wiederholt Kritik für Abstürze. Und der Knowledge-Base-Editor wirkt veraltet, etwa weil ein nativer Bild-Upload fehlt. Ein G2-Reviewer merkt zudem an, der Service habe sich seit der Übernahme durch GoDaddy verschlechtert und sei jetzt stärker ticketbasiert. Das ist eine Nutzerstimme, kein belegter Gesamtbefund, aber für eine Kaufentscheidung relevant. Die Bewertungen kannst du im Capterra-Profil von Re:amaze nachlesen. Wer Kanäle wie E-Mail, Chat und Social ohnehin bündeln will, sollte sich parallel anschauen, wie eine Omnichannel-Inbox aufgebaut ist.

DSGVO, US-Hosting und der DACH-Check

Re:amaze gehört seit 2021 zu GoDaddy (NASDAQ: GDDY) und hostet Daten primär in den USA. Das Tool ist nicht HIPAA-konform und bietet kein natives EU-Hosting. Was Re:amaze anbietet, sind Data Processing Agreements auf Anfrage. Europäische Unternehmen können und sollten diesen Vertrag aktiv anfordern und in der Datenschutzerklärung dokumentieren.

Für E-Commerce-Brands im DACH-Raum, die sensible Kundendaten verarbeiten, ist das ein Punkt, den du vor der Entscheidung klärst. Die Pflicht zur sauberen Dokumentation der Datenverarbeitung verschiebt sich damit auf deine Seite. Wer von Beginn an auf DACH-Hosting und einen AVV Wert legt, prüft das am besten vor dem Test, nicht erst nach dem Vertragsabschluss.

Enterprise, Non-Profit und die Sonderfälle

Für größere Setups gibt es einen Enterprise-Plan. Re:amaze selbst nennt dazu keine öffentliche Zahl und verweist auf ein individuelles Angebot. Drittquellen verorten den Einstieg bei rund 899 $ pro Monat, abhängig von Volumen und Vertragslaufzeit. Typisch sind individuelle SLAs, erweiterte Sicherheitsfeatures und dedizierter Support.

Zwei Einschränkungen gehören in jede Enterprise-Prüfung. Re:amaze ist nicht HIPAA-konform, was für Health-Tech und Brands im Gesundheitsbereich ein Ausschlusskriterium ist. Und ein Teil der beworbenen KI-Funktionen steckt noch in der Beta. Wer auf ausgereifte Automatisierung im Support angewiesen ist, prüft den aktuellen Stand vor Vertragsschluss. Für gemeinnützige Organisationen bietet Re:amaze außerdem Rabatte an, oft über Programme wie TechSoup oder auf direkte Anfrage. Wenn du im Non-Profit-Bereich arbeitest, lohnt die Nachfrage vor dem Kauf. Eine vergleichbare Preis-Mechanik mit Add-ons findest du in unserer Analyse zu den Intercom Preisen.

Für wen Re:amaze passt und wo armincx ansetzt

Re:amaze macht Shopify-Support besser als viele Wettbewerber in seiner Preisklasse. Für Teams bis etwa zehn Agents mit Shopify-Fokus und moderatem Ticketvolumen ist es eine solide Wahl. Die Grenzen zeigen sich beim Wachstum: SMS und Voice kosten extra, der Classic Chat Mode sitzt im teuersten Plan, die KI assistiert eher, als dass sie Tickets eigenständig löst, und beim Hosting bleibst du in den USA.

Genau hier setzt armincx an, die KI-Kundenservice-Suite von Chatarmin für E-Commerce im DACH-Raum. armincx bündelt E-Mail, WhatsApp, Instagram, Facebook, Live-Chat und Kontaktformulare in einer Inbox und ist AI-first gebaut. Die KI führt echte Aktionen aus, etwa Stornos, Adressänderungen oder Retouren, statt nur Textbausteine vorzuschlagen. Dazu kommen tiefe Anbindungen an DACH-Systeme wie Shopify, JTL, Xentral, Shopware und Billbee sowie deutschsprachiges Onboarding. Über 450 Brands nutzen Chatarmin bereits. Ein Punkt am Rande, der bei Re:amaze fehlt: WhatsApp als nativer Kanal. Wer Support und Marketing über WhatsApp im DACH-Raum abdecken will, findet das im Chatarmin-Ökosystem statt über einen Drittanbieter. Was eine KI-gestützte Customer-Service-Suite im Detail abdeckt, kannst du dir direkt ansehen.

Wenn du wissen willst, wie viele deiner wiederkehrenden Anfragen sich automatisieren lassen, buch dir eine Demo und sieh die Automatisierungsquote für deinen Shop. 30 Minuten, kostenlos, mit konkreten Zahlen statt Schätzwerten.

Häufige Fragen zu Re:amaze Preisen

Was kostet Re:amaze pro Monat?

Re:amaze kostet im Per-Seat-Modell zwischen 29 $ und 69 $ pro User und Monat (Basic, Pro, Plus). Alternativ gibt es den Starter-Tarif für pauschal 59 $ pro Monat mit unbegrenzten Usern, aber maximal 500 Konversationen.

Gibt es eine kostenlose Version von Re:amaze?

Nein, einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht. Re:amaze bietet eine 14-tägige Testphase mit Zugang zu allen Plus-Features, ohne Kreditkarte.

Was kostet der Re:amaze Starter Plan?

Der Starter Plan kostet pauschal 59 $ pro Monat für unbegrenzt viele User, begrenzt auf maximal 500 beantwortete Konversationen pro Monat.

Brauche ich eine Kreditkarte für die Testphase?

Nein. Die 14-tägige Testphase läuft ohne Kreditkarte und ohne Verpflichtung.

Ist Re:amaze monatlich kündbar?

Ja. Die monatlichen Abos laufen ohne Stornogebühren und ohne lange Bindung. Nur bei jährlicher Zahlweise bindest du dich für zwölf Monate.

Wie hoch ist der Rabatt bei jährlicher Zahlung?

Rund 10 % auf die Per-Seat-Pläne. Der Starter-Tarif ist davon in der Regel ausgenommen.

Was ist der Classic Chat Mode und warum kostet er extra?

Der Classic Chat Mode erlaubt asynchrone Kommunikation im Chat-Fenster, ohne Druck zur Sofortantwort. Er ist nur im Plus-Plan für 69 $ pro User verfügbar, obwohl viele Teams genau diese Variante bevorzugen.

Fallen für SMS und Anrufe zusätzliche Kosten an?

Ja. Die Integration ist ab dem Pro-Plan enthalten. Die tatsächlichen Gebühren pro Nachricht und Gesprächsminute laufen über Drittanbieter wie Twilio und werden separat abgerechnet.

Was ist der Unterschied zwischen Re:amaze Basic und Pro?

Der Pro-Plan für 49 $ pro User bringt Multi-Brand-Support, die SMS- und Voice-Integration, eine eigene Hilfecenter-Domain und erweiterte Reports. Basic für 29 $ ist auf eine Marke beschränkt.

Ist Re:amaze HIPAA-konform?

Nein. Unternehmen im Gesundheitswesen, die sensible Patientendaten verarbeiten, brauchen eine konforme Alternative.

Speichert Re:amaze Daten DSGVO-konform?

Re:amaze hostet primär in den USA und bietet für die DSGVO-Konformität DPA-Verträge an, die europäische Unternehmen aktiv anfordern und dokumentieren sollten.

Wem gehört Re:amaze?

Re:amaze gehört seit 2021 zu GoDaddy (NASDAQ: GDDY) und wird als eigenständige Plattform weitergeführt.

Kann ich meinen Plan jederzeit wechseln?

Ja. Upgrades und Downgrades sind jederzeit möglich. Bei Upgrades innerhalb eines Abrechnungszeitraums werden die Kosten anteilig berechnet.

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