Was ist der WhatsApp grüne Haken – und warum ist er jetzt blau?
Der „grüne Haken" auf WhatsApp war von Anfang an ein Verifizierungssymbol für Unternehmen. Meta hat sich 2024 entschieden, das Badge plattformübergreifend zu vereinheitlichen: Instagram hat den blauen Haken, Facebook hat den blauen Haken – und jetzt auch WhatsApp.
Der offizielle Begriff lautet: Offizieller Unternehmensaccount (OBA).
Ein OBA unterscheidet sich fundamental von einem normalen WhatsApp Business Account – und noch deutlicher vom neuen „Meta Verified"-Abo:
| Merkmal | Normaler Business Account | Offizieller Unternehmensaccount (OBA) |
|---|---|---|
| Anzeige im Chat | Nur Telefonnummer (wenn nicht gespeichert) | Unternehmensname + blaues Badge |
| Auffindbarkeit | Nicht in WhatsApp-Suche | Über WhatsApp-Suche findbar |
| Vertrauen | Gering – Kunde weiß nicht, wer schreibt | Hoch – Meta-verifizierte Identität |
| Voraussetzung | WhatsApp Business App reicht | WhatsApp Business API erforderlich |
| Kosten bei Meta | Keine | Keine (OBA-Antrag ist kostenlos) |
| Messaging-Limits | Niedrig (250–1.000/Tag) | Hoch bis unlimitiert |
Das Problem ohne Verifizierung
Stell dir vor: Du investierst in eine WhatsApp-Marketing-Kampagne, schreibst 500 potenzielle Kunden an – und landest im Spam. Warum? Weil deine Nachricht von einer unbekannten Nummer kommt. Der Empfänger sieht „+49 176 XXX" und denkt: Phishing. Löschen. Blockieren.
Mit dem blauen Haken (OBA)
Dein Unternehmensname erscheint sofort im Chat, auch ohne dass der Kontakt dich gespeichert hat. Dazu das verifizierte Badge. Und hier kommt der Clou, den viele übersehen:
Searchability: Mit einem OBA wirst du über die Lupe/Suche direkt in WhatsApp gefunden. Ein Nutzer kann deinen Firmennamen eingeben und findet dich – ohne deine Nummer im Adressbuch zu haben. Das ist ein massiver Lead-Hebel, den normale Business Accounts nicht haben.
OBA vs. Meta Verified Abo: Der entscheidende Unterschied
Seit 2024 gibt es zwei Wege zum blauen Haken. Das sorgt für Verwirrung – und für falsche Erwartungen. Lass uns das klarstellen.
Weg 1: Der Offizielle Unternehmensaccount (OBA) via API
Das ist der Weg, den wir bei Chatarmin empfehlen – und den jede Marke mit ernsthaften WhatsApp-Ambitionen gehen sollte.
Voraussetzungen:
- WhatsApp Business API (nicht die kostenlose App)
- Verifizierter Meta Business Manager
- Nachweisbare Markenbekanntheit (Notability)
Kosten: Der Antrag bei Meta ist kostenlos. Du zahlst nur für die Nachrichten, die du versendest.
Für wen geeignet: E-Commerce-Unternehmen, B2B-Brands, alle, die WhatsApp Marketing skalieren wollen.
Weg 2: Das Meta Verified Abo
Meta hat ein Abo-Modell eingeführt, bei dem du monatlich zahlst und dafür das blaue Badge bekommst – ohne die strengen Notability-Anforderungen.
Voraussetzungen:
- Identitätsnachweis (Ausweis, Handelsregister)
- Monatliche Gebühr an Meta
Kosten: Laufende Abo-Gebühr.
Für wen geeignet: Lokale Geschäfte, Freelancer, Einzelunternehmer – wer schnell einen Vertrauensboost will, ohne in PR zu investieren.
Unsere ehrliche Einschätzung
Das Meta Verified Abo ist nett für den Bäcker nebenan oder den Handwerker, der Terminbestätigungen verschickt. Aber wenn du ernsthaftes WhatsApp Marketing betreiben willst – mit Kampagnen, Automatisierungen, CRM-Integration – führt kein Weg am OBA über die API vorbei.
Warum?
- Skalierung: Das Abo hat begrenzte Messaging-Limits. Der OBA nicht.
- Integration: Die API lässt sich in deinen Tech-Stack einbinden. Die App nicht wirklich.
- Professionalität: Enterprise-Kunden erwarten die API-Lösung. Ein Abo-Badge wirkt bei B2B-Deals unprofessionell.
Kosten: Beim OBA zahlst du keine laufende Gebühr für den Haken selbst.
Voraussetzungen für den OBA 2026: Das musst du wirklich mitbringen
Jetzt wird es konkret. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen – und hier scheitern die meisten Anträge.
1. Du brauchst die WhatsApp Business API
Erster und wichtigster Punkt: Mit der normalen WhatsApp Business App bekommst du keinen OBA. Der Antrag ist im WhatsApp Manager schlicht nicht verfügbar.
Die WhatsApp Business API ist die professionelle Schnittstelle für Unternehmen. Sie ermöglicht:
- Automatisierte Nachrichten und Chatbots
- Integration in CRM-Systeme
- Höhere Messaging-Volumina (bis unlimitiert)
- Mehrere Nutzer pro Account
- Und eben: die Möglichkeit, den OBA-Status zu beantragen
Falls du noch mit der kostenlosen Business App arbeitest: Das ist für den Anfang okay. Aber für professionelles Marketing brauchst du die API. Hier findest du den Unterschied zwischen WhatsApp Business App und API im Detail.
2. Verifizierter Meta Business Manager
Dein Unternehmen muss im Meta Business Manager verifiziert sein:
- Unternehmensdaten hinterlegt (Handelsregister, Steuernummer, Adresse)
- Meta hat diese Daten geprüft und bestätigt
- Idealerweise hat dein Account einen „Track Record" durch Ad-Spend oder andere Aktivitäten
Achtung: Ein frisch angelegter Business Manager ohne Historie hat es schwer. Meta bevorzugt Accounts mit nachweisbarer Aktivität.
3. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
Standard-Sicherheitsmaßnahme, aber oft vergessen: Die 2FA muss aktiviert sein. Ohne 2FA kein OBA-Antrag.
4. Das Notability-Kriterium – hier scheitern die meisten
Jetzt wird es spannend. Die technischen Voraussetzungen erfüllen viele. Aber dann kommt die Frage: Ist dein Unternehmen „notabel" genug?
Meta orientiert sich an strengen redaktionellen Standards. Die offizielle Definition:
Das Unternehmen muss einer breiten Masse bekannt sein und in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
Klingt vage? Ist es auch. Aber in der Praxis gibt es klare Indikatoren:
Was Meta akzeptiert:
- 3–5 organische Presseartikel in relevanten Medien
- Überregionale Tageszeitungen (Handelsblatt, FAZ, Süddeutsche)
- Renommierte Tech-Portale (TechCrunch, Gründerszene, t3n)
- Branchenspezifische Fachmagazine
- Wikipedia-Eintrag (wenn vorhanden)
- TV- oder Radio-Auftritte in redaktionellen Formaten
Was Meta NICHT akzeptiert:
- Bezahlte Advertorials oder Sponsored Posts
- Eigene Pressemitteilungen (auch auf Presseportalen wie news aktuell)
- Social-Media-Follower-Zahlen
- Umsatzzahlen (die kennt Meta nicht)
- Kundenreferenzen auf der eigenen Website
Laut der Meta Business Messaging Policy werden bezahlte PR oder Pressemitteilungen explizit ausgeschlossen. Meta will redaktionelle Berichterstattung sehen – Journalisten, die unabhängig über dich geschrieben haben.
Pro-Tipp: Wenn du den OBA planst, investiere vorher in echte PR. Lass dich interviewen, pitche Gastbeiträge, sei auf Branchenevents präsent. Das zahlt sich doppelt aus – für die Verifizierung und für deine Markenbekanntheit.
5. Kein Ausschluss durch Branchenrichtlinien
Bestimmte Branchen sind ausgeschlossen oder stark eingeschränkt:
- Glücksspiel und Online-Casinos
- Alkohol und Tabak
- Waffen und Munition
- Nicht zugelassene Pharmazeutika
- Drogen
- Kryptowährungen (je nach Region)
- Dating-Dienstleistungen
Falls dein Unternehmen in einer dieser Branchen tätig ist, wird der Antrag wahrscheinlich abgelehnt – unabhängig von deiner Bekanntheit. Das ist frustrierend, aber Meta ist hier strikt.
Die Display-Name-Falle: Der häufigste technische Ablehnungsgrund
Hier ein Insider-Tipp, der in den meisten Guides fehlt – und der für geschätzt 90 % der technischen Ablehnungen verantwortlich ist:
Dein Display-Name im WhatsApp Manager muss exakt mit deinem Handelsregistereintrag oder deinem Impressum übereinstimmen.
Nicht „ungefähr". Nicht „so ähnlich". Zeichen für Zeichen.
Beispiele für Ablehnungen:
| Handelsregister | Display-Name im WhatsApp Manager | Ergebnis |
|---|---|---|
| Mustermann GmbH | Mustermann | ❌ Abgelehnt |
| Mustermann GmbH | Mustermann Shop | ❌ Abgelehnt |
| Mustermann GmbH | mustermann gmbh | ❌ Abgelehnt (Groß-/Kleinschreibung!) |
| Mustermann GmbH | Mustermann GmbH | ✅ Genehmigt |
Meta prüft automatisiert, ob der Anzeigename eine klare Beziehung zum externen Unternehmensnamen hat. Abweichungen führen zur sofortigen Ablehnung – ohne menschliche Prüfung, ohne Rückfrage.
So vermeidest du die Falle:
- Öffne deinen Handelsregisterauszug
- Kopiere den exakten Firmennamen (mit GmbH, UG, AG, etc.)
- Füge ihn 1:1 in den WhatsApp Manager ein
- Prüfe Leerzeichen, Bindestriche, Groß-/Kleinschreibung
Wenn dein Markenname vom rechtlichen Firmennamen abweicht (z.B. „waterdrop" als Marke vs. „Waterdrop Microdrink GmbH" im Handelsregister), hast du zwei Optionen:
- Den rechtlichen Namen verwenden
Nachweisen, dass die Marke öffentlich bekannt ist (durch Presseartikel, die den Markennamen verwenden)
Schritt-für-Schritt: So beantragst du den OBA auf WhatsApp
Du erfüllst alle Voraussetzungen? Dann geht's jetzt ans Eingemachte. Der Antrag läuft über den WhatsApp Manager in der Meta Business Suite.
Schritt 1: Meta Business Suite öffnen
Gehe zu business.facebook.com und wähle links im Menü „Accounts" → „WhatsApp Accounts". Klicke dann auf „WhatsApp Manager".
Schritt 2: Den richtigen WABA auswählen
Du kannst bis zu fünf verschiedene WhatsApp Business Accounts (WABAs) pro Business Manager haben. Wähle den Account aus, für den du die Verifizierung beantragen möchtest.
Schritt 3: 2FA bestätigen
Bevor du Änderungen vornehmen kannst, musst du dich per Zwei-Faktor-Authentifizierung verifizieren. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme.
Schritt 4: Verifizierungsantrag einreichen
Klicke auf „Submit Request" oder „Verifizierung beantragen". Je nach Status wirst du aufgefordert, folgende Dokumente hochzuladen:
- Handelsregisterauszug (nicht älter als 12 Monate)
- Links zu Presseartikeln über dein Unternehmen (3–5 Stück)
- Sonstige Nachweise für Bekanntheit (Awards, TV-Auftritte, etc.)
Schritt 5: Warten
Meta prüft deinen Antrag in der Regel innerhalb von 2–4 Werktagen. In komplexen Fällen oder bei hoher Auslastung kann es bis zu 30 Tage dauern. Du bekommst eine Benachrichtigung über den Status.
Warum wird der Antrag abgelehnt? Die häufigsten Gründe
Nicht jeder Antrag wird beim ersten Mal genehmigt. Das ist normal. Hier sind die häufigsten Ablehnungsgründe – und wie du sie vermeidest:
1. Display-Name stimmt nicht überein
Bereits oben ausführlich erklärt. Der Klassiker. Prüfe Zeichen für Zeichen.
2. Zu wenig oder falsche Presseberichterstattung
Du hast Pressemitteilungen eingereicht statt redaktioneller Artikel. Oder die Artikel sind von No-Name-Blogs ohne journalistische Relevanz.
Lösung: Investiere in echte PR. Ein Artikel im Handelsblatt wiegt mehr als zehn Pressemitteilungen.
3. Inkonsistenz zwischen Website und Business Manager
Die Adresse im Meta Business Manager weicht vom Impressum deiner Website ab. Oder die Telefonnummer stimmt nicht überein.
Lösung: Gleiche alle Daten ab – Business Manager, Handelsregister, Website-Impressum. Alles muss konsistent sein.
4. Business Manager nicht ausreichend verifiziert
Die Unternehmensverifizierung im Business Manager ist nicht abgeschlossen oder die Dokumente sind veraltet.
Lösung: Prüfe unter „Unternehmenseinstellungen" → „Sicherheitscenter", ob alles grün ist.
5. Branchenausschluss
Dein Unternehmen operiert in einer eingeschränkten Branche (Glücksspiel, Krypto, Dating, etc.).
Lösung: Leider keine einfache. Du kannst versuchen, mit einer klaren Abgrenzung erneut einzureichen – aber die Chancen sind gering.
6. Zu wenig Account-Historie
Dein WABA ist brandneu und hat noch keine Messaging-Historie.
Lösung: Nutze den Account aktiv für einige Wochen, bevor du den Antrag stellst. Meta bevorzugt Accounts mit nachweisbarer Aktivität und gutem Qualitäts-Rating.
Nach einer Ablehnung: Du kannst nach 30 Tagen einen neuen Antrag stellen. Nutze diese Zeit produktiv – arbeite an der PR-Präsenz und korrigiere die Fehler.
Praxisbeispiele: So nutzen erfolgreiche Marken den OBA
Die Verifizierung allein bringt nichts, wenn du sie nicht richtig einsetzt. Hier sind Beispiele von Unternehmen, die den OBA-Status erfolgreich nutzen:
Smilodox: Fitness-Brand mit direktem Kundendraht
Smilodox nutzt den verifizierten WhatsApp-Account für Marketing-Kampagnen und Kundenservice. Der blaue Haken schafft sofort Vertrauen – wichtig bei einer Zielgruppe, die täglich Dutzende Marketing-Nachrichten bekommt.
Farbenlöwe: Hohes Support-Volumen, null Verwirrung
Für Farbenlöwe war die Verifizierung ein Muss. Bei hohem Kundenaufkommen ist es entscheidend, dass Kunden sofort erkennen, mit wem sie schreiben. Der OBA reduziert Misstrauen und beschleunigt die Kommunikation.
BEM's Home: Automatisierung trifft Vertrauen
BEM's Home kombiniert den blauen Haken mit automatisierten WhatsApp Flows. Die Verifizierung sorgt dafür, dass auch automatisierte Nachrichten als seriös wahrgenommen werden – nicht als Spam.
DSGVO und Verifizierung: Was du beachten musst
Eine häufige Frage: Ist ein OBA automatisch DSGVO-konform?
Kurze Antwort: Nein. Die Verifizierung bestätigt nur die Identität deines Unternehmens – nicht, dass du die Datenschutzregeln einhältst.
Für DSGVO-konformes WhatsApp Marketing brauchst du:
- Gültige Opt-ins deiner Kontakte
- Eine Rechtsgrundlage für die Verarbeitung
- Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit deinem WhatsApp-Dienstleister
- Transparente Datenschutzhinweise
Die gute Nachricht: Wenn du die WhatsApp Business API über einen seriösen Anbieter wie Chatarmin nutzt, sind diese Punkte abgedeckt. EU-Hosting, AVV und Opt-in-Management sind Standard.
Die drei Stufen der WhatsApp-Account-Qualität
Nicht jeder Account startet auf demselben Level. Meta unterscheidet drei Qualitätsstufen:
| Stufe | Anzeige | Messaging-Limit/24h | Typische Situation |
|---|---|---|---|
| 1 | Nur Telefonnummer | 250–1.000 | Neuer Account, schlechtes Rating |
| 2 | Display-Name ohne Haken | 1.000–10.000 | Standard nach aktiver Nutzung |
| 3 | OBA mit blauem Haken | 10.000–∞ | Verifizierter Enterprise-Account |
Der OBA ist nicht nur ein Vertrauenssymbol – er schaltet auch die höchsten Messaging-Limits frei.
Häufige Fragen zum WhatsApp grünen Haken
Was ist der Unterschied zwischen dem grünen und dem blauen Haken auf WhatsApp?
Es gibt keinen funktionalen Unterschied. Meta hat lediglich die Farbe des Verifizierungs-Badges von Grün auf Blau geändert, um das Design mit Facebook und Instagram zu vereinheitlichen.
Kann ich den blauen Haken auch mit der kostenlosen WhatsApp Business App bekommen?
Ja, über das kostenpflichtige „Meta Verified"-Abo in der App. Für größere Unternehmen empfehlen wir jedoch den kostenlosen „Offiziellen Unternehmensaccount"-Status (OBA) über die API.
Wie lange dauert die Verifizierung des WhatsApp Unternehmensaccounts?
Die Prüfung durch Meta dauert in der Regel 2 bis 4 Werktage. In komplexen Fällen oder bei hoher Auslastung kann es bis zu 30 Tage in Anspruch nehmen.
Ist der blaue Haken auf WhatsApp kostenlos?
Der Antrag auf einen Offiziellen Unternehmensaccount (OBA) über die API ist kostenlos. Das alternative „Meta Verified"-Abo für die Business App ist hingegen kostenpflichtig.
Warum wurde mein Antrag auf den grünen Haken abgelehnt?
Häufige Gründe sind fehlende Markenbekanntheit (zu wenig Presseartikel), Inkonsistenzen zwischen Display-Name und Handelsregister, Abweichungen zwischen Business Manager und Website-Impressum, oder Verstöße gegen die Handelsrichtlinien.
Kann ich den Haken verlieren, wenn ich meinen Anzeigenamen ändere?
Ja, eine Änderung des Display-Namens erfordert eine erneute Überprüfung. In der Zwischenzeit kann das Verifizierungs-Badge vorübergehend entfernt werden.
Zählen bezahlte Presseartikel für die „Notability"?
Nein. Meta akzeptiert ausschließlich organische, redaktionelle Berichterstattung. Bezahlter Content (Sponsored Posts) oder eigene Pressemitteilungen werden nicht gewertet.
Welche Branchen sind von der WhatsApp Verifizierung ausgeschlossen?
Unternehmen aus Bereichen wie Glücksspiel, Alkohol, Tabak, Waffen, Drogen, Kryptowährungen oder Dating-Dienstleistungen sind oft von der Verifizierung ausgeschlossen.
Wird mein Unternehmensname angezeigt, auch wenn der Kunde mich nicht gespeichert hat?
Ja, das ist einer der Hauptvorteile. Bei einem verifizierten Offiziellen Unternehmensaccount (OBA) sehen Nutzer sofort deinen Unternehmensnamen statt nur der Telefonnummer – und können dich sogar über die WhatsApp-Suche finden.
Kann ich mich nach einer Ablehnung erneut bewerben?
Ja, nach einer Wartezeit von 30 Tagen kannst du den Antrag erneut stellen. Nutze diese Zeit, um deine PR-Präsenz auszubauen und die Ablehnungsgründe zu korrigieren.
Fazit: Der blaue Haken ist kein Nice-to-have
Lass uns ehrlich sein: Wenn du WhatsApp Marketing ernsthaft betreiben willst, führt kein Weg am OBA vorbei.
Ohne den blauen Haken bist du eine anonyme Nummer im Posteingang deiner Kunden. Mit dem Haken bist du eine verifizierte Marke, der man vertraut – mit bis zu doppelt so hohen Engagement-Raten, Auffindbarkeit in der WhatsApp-Suche und unlimitierten Messaging-Möglichkeiten.
Die Voraussetzungen nochmal im Überblick:
- WhatsApp Business API (nicht die kostenlose App)
- Verifizierter Meta Business Manager
- Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Notability – 3–5 organische Presseartikel in relevanten Medien
- Display-Name exakt wie im Handelsregister
- Keine ausgeschlossene Branche
Der Prozess ist nicht kompliziert, aber er erfordert Vorbereitung. Besonders das Notability-Kriterium und die Display-Name-Falle unterschätzen viele. Fang frühzeitig mit der PR-Arbeit an – das zahlt sich auch unabhängig von WhatsApp aus.
So hilft Chatarmin bei der Verifizierung
Als Business Solution Provider (BSP) für die WhatsApp Business API begleiten wir bei Chatarmin täglich Unternehmen auf dem Weg zum OBA.
Was wir für dich tun können:
- API-Setup und Integration in deinen Tech-Stack
- Beratung zum Verifizierungsprozess und den Voraussetzungen
- Unterstützung bei der Dokumentation für den OBA-Antrag
- Prüfung deines Display-Names vor der Einreichung
- Optimierung deines Qualitäts-Ratings für höhere Messaging-Limits
Was wir nicht garantieren können: Die finale Entscheidung liegt bei Meta. Wir können den Prozess optimieren, aber nicht das Ergebnis bestimmen.
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