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WhatsApp grüner Haken 2026: So verifizierst du deinen Business-Account (Jetzt Blau!)

Verifizierter Account auf WhatsApp: So erhältst du einen grünen Haken und verifizierten WhatsApp Business Account. In 4 Schritten zum Green Tick WABA mit unlimitierter Qualität.

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By Johannes Mansbart

CEO & Co-Founder, chatarmin.com

Zuletzt geändert: February 03, 2026

WhatsApp Business

☝️ Das Wichtigste in Kürze

  • Der grüne Haken ist jetzt blau: Meta hat das Verifizierungs-Badge 2024 farblich an Instagram und Facebook angeglichen. Funktional bleibt alles beim Alten.
  • Zwei Wege zur Verifizierung: Der kostenlose Offizielle Unternehmensaccount (OBA) über die API – oder das kostenpflichtige Meta Verified Abo für kleinere Unternehmen.
  • Notability ist der Knackpunkt: Meta verlangt 3–5 organische Presseartikel in relevanten Medien. Bezahlte Advertorials oder Pressemitteilungen zählen nicht.
  • Display-Name-Falle: Der häufigste Ablehnungsgrund ist ein Anzeigename, der nicht exakt mit dem Handelsregistereintrag übereinstimmt.
  • Searchability: Mit einem OBA wirst du über die WhatsApp-Suche gefunden – auch von Nutzern, die deine Nummer nicht gespeichert haben.

Was ist der WhatsApp grüne Haken – und warum ist er jetzt blau?

Der „grüne Haken" auf WhatsApp war von Anfang an ein Verifizierungssymbol für Unternehmen. Meta hat sich 2024 entschieden, das Badge plattformübergreifend zu vereinheitlichen: Instagram hat den blauen Haken, Facebook hat den blauen Haken – und jetzt auch WhatsApp.

Der offizielle Begriff lautet: Offizieller Unternehmensaccount (OBA).

Ein OBA unterscheidet sich fundamental von einem normalen WhatsApp Business Account – und noch deutlicher vom neuen „Meta Verified"-Abo:

MerkmalNormaler Business AccountOffizieller Unternehmensaccount (OBA)
Anzeige im ChatNur Telefonnummer (wenn nicht gespeichert)Unternehmensname + blaues Badge
AuffindbarkeitNicht in WhatsApp-SucheÜber WhatsApp-Suche findbar
VertrauenGering – Kunde weiß nicht, wer schreibtHoch – Meta-verifizierte Identität
VoraussetzungWhatsApp Business App reichtWhatsApp Business API erforderlich
Kosten bei MetaKeineKeine (OBA-Antrag ist kostenlos)
Messaging-LimitsNiedrig (250–1.000/Tag)Hoch bis unlimitiert

Das Problem ohne Verifizierung

Stell dir vor: Du investierst in eine WhatsApp-Marketing-Kampagne, schreibst 500 potenzielle Kunden an – und landest im Spam. Warum? Weil deine Nachricht von einer unbekannten Nummer kommt. Der Empfänger sieht „+49 176 XXX" und denkt: Phishing. Löschen. Blockieren.

Mit dem blauen Haken (OBA)

Dein Unternehmensname erscheint sofort im Chat, auch ohne dass der Kontakt dich gespeichert hat. Dazu das verifizierte Badge. Und hier kommt der Clou, den viele übersehen:

Searchability: Mit einem OBA wirst du über die Lupe/Suche direkt in WhatsApp gefunden. Ein Nutzer kann deinen Firmennamen eingeben und findet dich – ohne deine Nummer im Adressbuch zu haben. Das ist ein massiver Lead-Hebel, den normale Business Accounts nicht haben.

OBA vs. Meta Verified Abo: Der entscheidende Unterschied

Seit 2024 gibt es zwei Wege zum blauen Haken. Das sorgt für Verwirrung – und für falsche Erwartungen. Lass uns das klarstellen.

Weg 1: Der Offizielle Unternehmensaccount (OBA) via API

Das ist der Weg, den wir bei Chatarmin empfehlen – und den jede Marke mit ernsthaften WhatsApp-Ambitionen gehen sollte.

Voraussetzungen:

  • WhatsApp Business API (nicht die kostenlose App)
  • Verifizierter Meta Business Manager
  • Nachweisbare Markenbekanntheit (Notability)

Kosten: Der Antrag bei Meta ist kostenlos. Du zahlst nur für die Nachrichten, die du versendest.

Für wen geeignet: E-Commerce-Unternehmen, B2B-Brands, alle, die WhatsApp Marketing skalieren wollen.

Weg 2: Das Meta Verified Abo

Meta hat ein Abo-Modell eingeführt, bei dem du monatlich zahlst und dafür das blaue Badge bekommst – ohne die strengen Notability-Anforderungen.

Voraussetzungen:

  • Identitätsnachweis (Ausweis, Handelsregister)
  • Monatliche Gebühr an Meta

Kosten: Laufende Abo-Gebühr.

Für wen geeignet: Lokale Geschäfte, Freelancer, Einzelunternehmer – wer schnell einen Vertrauensboost will, ohne in PR zu investieren.

Unsere ehrliche Einschätzung

Das Meta Verified Abo ist nett für den Bäcker nebenan oder den Handwerker, der Terminbestätigungen verschickt. Aber wenn du ernsthaftes WhatsApp Marketing betreiben willst – mit Kampagnen, Automatisierungen, CRM-Integration – führt kein Weg am OBA über die API vorbei.

Warum?

  • Skalierung: Das Abo hat begrenzte Messaging-Limits. Der OBA nicht.
  • Integration: Die API lässt sich in deinen Tech-Stack einbinden. Die App nicht wirklich.
  • Professionalität: Enterprise-Kunden erwarten die API-Lösung. Ein Abo-Badge wirkt bei B2B-Deals unprofessionell.
  • Kosten: Beim OBA zahlst du keine laufende Gebühr für den Haken selbst.

    Voraussetzungen für den OBA 2026: Das musst du wirklich mitbringen

Jetzt wird es konkret. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen – und hier scheitern die meisten Anträge.

1. Du brauchst die WhatsApp Business API

Erster und wichtigster Punkt: Mit der normalen WhatsApp Business App bekommst du keinen OBA. Der Antrag ist im WhatsApp Manager schlicht nicht verfügbar.

Die WhatsApp Business API ist die professionelle Schnittstelle für Unternehmen. Sie ermöglicht:

  • Automatisierte Nachrichten und Chatbots
  • Integration in CRM-Systeme
  • Höhere Messaging-Volumina (bis unlimitiert)
  • Mehrere Nutzer pro Account
  • Und eben: die Möglichkeit, den OBA-Status zu beantragen

Falls du noch mit der kostenlosen Business App arbeitest: Das ist für den Anfang okay. Aber für professionelles Marketing brauchst du die API. Hier findest du den Unterschied zwischen WhatsApp Business App und API im Detail.

2. Verifizierter Meta Business Manager

Dein Unternehmen muss im Meta Business Manager verifiziert sein:

  • Unternehmensdaten hinterlegt (Handelsregister, Steuernummer, Adresse)
  • Meta hat diese Daten geprüft und bestätigt
  • Idealerweise hat dein Account einen „Track Record" durch Ad-Spend oder andere Aktivitäten

Achtung: Ein frisch angelegter Business Manager ohne Historie hat es schwer. Meta bevorzugt Accounts mit nachweisbarer Aktivität.

3. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Standard-Sicherheitsmaßnahme, aber oft vergessen: Die 2FA muss aktiviert sein. Ohne 2FA kein OBA-Antrag.

4. Das Notability-Kriterium – hier scheitern die meisten

Jetzt wird es spannend. Die technischen Voraussetzungen erfüllen viele. Aber dann kommt die Frage: Ist dein Unternehmen „notabel" genug?

Meta orientiert sich an strengen redaktionellen Standards. Die offizielle Definition:

Das Unternehmen muss einer breiten Masse bekannt sein und in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Klingt vage? Ist es auch. Aber in der Praxis gibt es klare Indikatoren:

Was Meta akzeptiert:

  • 3–5 organische Presseartikel in relevanten Medien
  • Überregionale Tageszeitungen (Handelsblatt, FAZ, Süddeutsche)
  • Renommierte Tech-Portale (TechCrunch, Gründerszene, t3n)
  • Branchenspezifische Fachmagazine
  • Wikipedia-Eintrag (wenn vorhanden)
  • TV- oder Radio-Auftritte in redaktionellen Formaten

Was Meta NICHT akzeptiert:

  • Bezahlte Advertorials oder Sponsored Posts
  • Eigene Pressemitteilungen (auch auf Presseportalen wie news aktuell)
  • Social-Media-Follower-Zahlen
  • Umsatzzahlen (die kennt Meta nicht)
  • Kundenreferenzen auf der eigenen Website

Laut der Meta Business Messaging Policy werden bezahlte PR oder Pressemitteilungen explizit ausgeschlossen. Meta will redaktionelle Berichterstattung sehen – Journalisten, die unabhängig über dich geschrieben haben.

Pro-Tipp: Wenn du den OBA planst, investiere vorher in echte PR. Lass dich interviewen, pitche Gastbeiträge, sei auf Branchenevents präsent. Das zahlt sich doppelt aus – für die Verifizierung und für deine Markenbekanntheit.

5. Kein Ausschluss durch Branchenrichtlinien

Bestimmte Branchen sind ausgeschlossen oder stark eingeschränkt:

  • Glücksspiel und Online-Casinos
  • Alkohol und Tabak
  • Waffen und Munition
  • Nicht zugelassene Pharmazeutika
  • Drogen
  • Kryptowährungen (je nach Region)
  • Dating-Dienstleistungen

Falls dein Unternehmen in einer dieser Branchen tätig ist, wird der Antrag wahrscheinlich abgelehnt – unabhängig von deiner Bekanntheit. Das ist frustrierend, aber Meta ist hier strikt.

Die Display-Name-Falle: Der häufigste technische Ablehnungsgrund

Hier ein Insider-Tipp, der in den meisten Guides fehlt – und der für geschätzt 90 % der technischen Ablehnungen verantwortlich ist:

Dein Display-Name im WhatsApp Manager muss exakt mit deinem Handelsregistereintrag oder deinem Impressum übereinstimmen.

Nicht „ungefähr". Nicht „so ähnlich". Zeichen für Zeichen.

Beispiele für Ablehnungen:

HandelsregisterDisplay-Name im WhatsApp ManagerErgebnis
Mustermann GmbHMustermann❌ Abgelehnt
Mustermann GmbHMustermann Shop❌ Abgelehnt
Mustermann GmbHmustermann gmbh❌ Abgelehnt (Groß-/Kleinschreibung!)
Mustermann GmbHMustermann GmbH✅ Genehmigt

Meta prüft automatisiert, ob der Anzeigename eine klare Beziehung zum externen Unternehmensnamen hat. Abweichungen führen zur sofortigen Ablehnung – ohne menschliche Prüfung, ohne Rückfrage.

So vermeidest du die Falle:

  1. Öffne deinen Handelsregisterauszug
  2. Kopiere den exakten Firmennamen (mit GmbH, UG, AG, etc.)
  3. Füge ihn 1:1 in den WhatsApp Manager ein
  4. Prüfe Leerzeichen, Bindestriche, Groß-/Kleinschreibung

Wenn dein Markenname vom rechtlichen Firmennamen abweicht (z.B. „waterdrop" als Marke vs. „Waterdrop Microdrink GmbH" im Handelsregister), hast du zwei Optionen:

  • Den rechtlichen Namen verwenden
  • Nachweisen, dass die Marke öffentlich bekannt ist (durch Presseartikel, die den Markennamen verwenden)

    Schritt-für-Schritt: So beantragst du den OBA auf WhatsApp

Du erfüllst alle Voraussetzungen? Dann geht's jetzt ans Eingemachte. Der Antrag läuft über den WhatsApp Manager in der Meta Business Suite.

Schritt 1: Meta Business Suite öffnen

Gehe zu business.facebook.com und wähle links im Menü „Accounts"„WhatsApp Accounts". Klicke dann auf „WhatsApp Manager".

Schritt 2: Den richtigen WABA auswählen

Du kannst bis zu fünf verschiedene WhatsApp Business Accounts (WABAs) pro Business Manager haben. Wähle den Account aus, für den du die Verifizierung beantragen möchtest.

Schritt 3: 2FA bestätigen

Bevor du Änderungen vornehmen kannst, musst du dich per Zwei-Faktor-Authentifizierung verifizieren. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme.

Schritt 4: Verifizierungsantrag einreichen

Klicke auf „Submit Request" oder „Verifizierung beantragen". Je nach Status wirst du aufgefordert, folgende Dokumente hochzuladen:

  • Handelsregisterauszug (nicht älter als 12 Monate)
  • Links zu Presseartikeln über dein Unternehmen (3–5 Stück)
  • Sonstige Nachweise für Bekanntheit (Awards, TV-Auftritte, etc.)

Schritt 5: Warten

Meta prüft deinen Antrag in der Regel innerhalb von 2–4 Werktagen. In komplexen Fällen oder bei hoher Auslastung kann es bis zu 30 Tage dauern. Du bekommst eine Benachrichtigung über den Status.

Warum wird der Antrag abgelehnt? Die häufigsten Gründe

Nicht jeder Antrag wird beim ersten Mal genehmigt. Das ist normal. Hier sind die häufigsten Ablehnungsgründe – und wie du sie vermeidest:

1. Display-Name stimmt nicht überein

Bereits oben ausführlich erklärt. Der Klassiker. Prüfe Zeichen für Zeichen.

2. Zu wenig oder falsche Presseberichterstattung

Du hast Pressemitteilungen eingereicht statt redaktioneller Artikel. Oder die Artikel sind von No-Name-Blogs ohne journalistische Relevanz.

Lösung: Investiere in echte PR. Ein Artikel im Handelsblatt wiegt mehr als zehn Pressemitteilungen.

3. Inkonsistenz zwischen Website und Business Manager

Die Adresse im Meta Business Manager weicht vom Impressum deiner Website ab. Oder die Telefonnummer stimmt nicht überein.

Lösung: Gleiche alle Daten ab – Business Manager, Handelsregister, Website-Impressum. Alles muss konsistent sein.

4. Business Manager nicht ausreichend verifiziert

Die Unternehmensverifizierung im Business Manager ist nicht abgeschlossen oder die Dokumente sind veraltet.

Lösung: Prüfe unter „Unternehmenseinstellungen" → „Sicherheitscenter", ob alles grün ist.

5. Branchenausschluss

Dein Unternehmen operiert in einer eingeschränkten Branche (Glücksspiel, Krypto, Dating, etc.).

Lösung: Leider keine einfache. Du kannst versuchen, mit einer klaren Abgrenzung erneut einzureichen – aber die Chancen sind gering.

6. Zu wenig Account-Historie

Dein WABA ist brandneu und hat noch keine Messaging-Historie.

Lösung: Nutze den Account aktiv für einige Wochen, bevor du den Antrag stellst. Meta bevorzugt Accounts mit nachweisbarer Aktivität und gutem Qualitäts-Rating.


Nach einer Ablehnung: Du kannst nach 30 Tagen einen neuen Antrag stellen. Nutze diese Zeit produktiv – arbeite an der PR-Präsenz und korrigiere die Fehler.


Praxisbeispiele: So nutzen erfolgreiche Marken den OBA

Die Verifizierung allein bringt nichts, wenn du sie nicht richtig einsetzt. Hier sind Beispiele von Unternehmen, die den OBA-Status erfolgreich nutzen:

Smilodox: Fitness-Brand mit direktem Kundendraht

Smilodox nutzt den verifizierten WhatsApp-Account für Marketing-Kampagnen und Kundenservice. Der blaue Haken schafft sofort Vertrauen – wichtig bei einer Zielgruppe, die täglich Dutzende Marketing-Nachrichten bekommt.

Farbenlöwe: Hohes Support-Volumen, null Verwirrung

Für Farbenlöwe war die Verifizierung ein Muss. Bei hohem Kundenaufkommen ist es entscheidend, dass Kunden sofort erkennen, mit wem sie schreiben. Der OBA reduziert Misstrauen und beschleunigt die Kommunikation.

BEM's Home: Automatisierung trifft Vertrauen

BEM's Home kombiniert den blauen Haken mit automatisierten WhatsApp Flows. Die Verifizierung sorgt dafür, dass auch automatisierte Nachrichten als seriös wahrgenommen werden – nicht als Spam.

DSGVO und Verifizierung: Was du beachten musst

Eine häufige Frage: Ist ein OBA automatisch DSGVO-konform?

Kurze Antwort: Nein. Die Verifizierung bestätigt nur die Identität deines Unternehmens – nicht, dass du die Datenschutzregeln einhältst.

Für DSGVO-konformes WhatsApp Marketing brauchst du:

  • Gültige Opt-ins deiner Kontakte
  • Eine Rechtsgrundlage für die Verarbeitung
  • Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit deinem WhatsApp-Dienstleister
  • Transparente Datenschutzhinweise

Die gute Nachricht: Wenn du die WhatsApp Business API über einen seriösen Anbieter wie Chatarmin nutzt, sind diese Punkte abgedeckt. EU-Hosting, AVV und Opt-in-Management sind Standard.

Die drei Stufen der WhatsApp-Account-Qualität

Nicht jeder Account startet auf demselben Level. Meta unterscheidet drei Qualitätsstufen:

StufeAnzeigeMessaging-Limit/24hTypische Situation
1Nur Telefonnummer250–1.000Neuer Account, schlechtes Rating
2Display-Name ohne Haken1.000–10.000Standard nach aktiver Nutzung
3OBA mit blauem Haken10.000–∞Verifizierter Enterprise-Account

Der OBA ist nicht nur ein Vertrauenssymbol – er schaltet auch die höchsten Messaging-Limits frei.

Häufige Fragen zum WhatsApp grünen Haken

Was ist der Unterschied zwischen dem grünen und dem blauen Haken auf WhatsApp?

Es gibt keinen funktionalen Unterschied. Meta hat lediglich die Farbe des Verifizierungs-Badges von Grün auf Blau geändert, um das Design mit Facebook und Instagram zu vereinheitlichen.

Kann ich den blauen Haken auch mit der kostenlosen WhatsApp Business App bekommen?

Ja, über das kostenpflichtige „Meta Verified"-Abo in der App. Für größere Unternehmen empfehlen wir jedoch den kostenlosen „Offiziellen Unternehmensaccount"-Status (OBA) über die API.

Wie lange dauert die Verifizierung des WhatsApp Unternehmensaccounts?

Die Prüfung durch Meta dauert in der Regel 2 bis 4 Werktage. In komplexen Fällen oder bei hoher Auslastung kann es bis zu 30 Tage in Anspruch nehmen.

Ist der blaue Haken auf WhatsApp kostenlos?

Der Antrag auf einen Offiziellen Unternehmensaccount (OBA) über die API ist kostenlos. Das alternative „Meta Verified"-Abo für die Business App ist hingegen kostenpflichtig.

Warum wurde mein Antrag auf den grünen Haken abgelehnt?

Häufige Gründe sind fehlende Markenbekanntheit (zu wenig Presseartikel), Inkonsistenzen zwischen Display-Name und Handelsregister, Abweichungen zwischen Business Manager und Website-Impressum, oder Verstöße gegen die Handelsrichtlinien.

Kann ich den Haken verlieren, wenn ich meinen Anzeigenamen ändere?

Ja, eine Änderung des Display-Namens erfordert eine erneute Überprüfung. In der Zwischenzeit kann das Verifizierungs-Badge vorübergehend entfernt werden.

Zählen bezahlte Presseartikel für die „Notability"?

Nein. Meta akzeptiert ausschließlich organische, redaktionelle Berichterstattung. Bezahlter Content (Sponsored Posts) oder eigene Pressemitteilungen werden nicht gewertet.

Welche Branchen sind von der WhatsApp Verifizierung ausgeschlossen?

Unternehmen aus Bereichen wie Glücksspiel, Alkohol, Tabak, Waffen, Drogen, Kryptowährungen oder Dating-Dienstleistungen sind oft von der Verifizierung ausgeschlossen.

Wird mein Unternehmensname angezeigt, auch wenn der Kunde mich nicht gespeichert hat?

Ja, das ist einer der Hauptvorteile. Bei einem verifizierten Offiziellen Unternehmensaccount (OBA) sehen Nutzer sofort deinen Unternehmensnamen statt nur der Telefonnummer – und können dich sogar über die WhatsApp-Suche finden.

Kann ich mich nach einer Ablehnung erneut bewerben?

Ja, nach einer Wartezeit von 30 Tagen kannst du den Antrag erneut stellen. Nutze diese Zeit, um deine PR-Präsenz auszubauen und die Ablehnungsgründe zu korrigieren.


Fazit: Der blaue Haken ist kein Nice-to-have

Lass uns ehrlich sein: Wenn du WhatsApp Marketing ernsthaft betreiben willst, führt kein Weg am OBA vorbei.

Ohne den blauen Haken bist du eine anonyme Nummer im Posteingang deiner Kunden. Mit dem Haken bist du eine verifizierte Marke, der man vertraut – mit bis zu doppelt so hohen Engagement-Raten, Auffindbarkeit in der WhatsApp-Suche und unlimitierten Messaging-Möglichkeiten.

Die Voraussetzungen nochmal im Überblick:

  1. WhatsApp Business API (nicht die kostenlose App)
  2. Verifizierter Meta Business Manager
  3. Zwei-Faktor-Authentifizierung
  4. Notability – 3–5 organische Presseartikel in relevanten Medien
  5. Display-Name exakt wie im Handelsregister
  6. Keine ausgeschlossene Branche

Der Prozess ist nicht kompliziert, aber er erfordert Vorbereitung. Besonders das Notability-Kriterium und die Display-Name-Falle unterschätzen viele. Fang frühzeitig mit der PR-Arbeit an – das zahlt sich auch unabhängig von WhatsApp aus.


So hilft Chatarmin bei der Verifizierung

Als Business Solution Provider (BSP) für die WhatsApp Business API begleiten wir bei Chatarmin täglich Unternehmen auf dem Weg zum OBA.

Was wir für dich tun können:

  • API-Setup und Integration in deinen Tech-Stack
  • Beratung zum Verifizierungsprozess und den Voraussetzungen
  • Unterstützung bei der Dokumentation für den OBA-Antrag
  • Prüfung deines Display-Names vor der Einreichung
  • Optimierung deines Qualitäts-Ratings für höhere Messaging-Limits

Was wir nicht garantieren können: Die finale Entscheidung liegt bei Meta. Wir können den Prozess optimieren, aber nicht das Ergebnis bestimmen.

Du willst dein WhatsApp Marketing auf das nächste Level bringen? Dann lass uns sprechen.

Jetzt Demo buchen – und wir zeigen dir, wie du mit der WhatsApp Business API und einem Offiziellen Unternehmensaccount mehr aus deinem Kundenkontakt holst.

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